Renovierung der St. Lambertus Pfarrkirche

Dankgottesdienst zur Kircheninnenrenovierung

 

Herzliche Einladung zu einem Dankgottesdienst zur Kircheninnenrenovierung für die gesamte Gemeinde mit anschließendem gemütlichen Beisammensein in der Schützenhalle

 

– keine Helferfete - ALLE sind herzlich eingeladen –

 

Wie schon angekündigt, wollen wir am Samstag, dem 03. Februar um 14.00 Uhr einen Dankgottesdienst in unserer neu renovierten Pfarrkirche feiern.

Dazu laden wir die ganze Gemeinde und die vielen fleißigen Helfer, besonders auch die Jugend, die maßgeblich zum Gelingen der Innenrenovierung beigetragen haben, herzlich ein.

Im Anschluss an die Messe findet in der Schützenhalle ein gemütliches Beisammensein statt. Dabei werden der Architekt Herr Henke, Herr Berchem sen. (Fa. Berchem hat die Malerarbeiten ausgeführt) und Herr Engelhard vom Kirchenvorstand noch einige Daten und Fakten zu der Renovierung präsentieren.

Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat würden sich über eine rege Beteiligung sehr freuen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

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DANKGOTTESDIENST ZUR KIRCHENINNENRENOVIE
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Dezember 2017: Christmette an Heiligabend findet in der frisch renovierten Pfarrkirche statt

 

Was keiner für möglich gehalten hatte ist doch erreicht worden, die St. Lambertus Kirche in Kirchrarbach erstrahlt nach dreimonatigen Renovierungsarbeiten am Heilig Abend in neuem Glanz. „Die Anstrengungen und Mühen zahlreicher fleißiger Gemeindemitglieder haben sich gelohnt“, so Hubert Engelhard, als projektleitendes Kirchenvorstandsmitglied. „Die Zusammenarbeit mit dem Architekten und den ausführenden Firmen hat reibungslos geklappt, und das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen.“ Besonders dankt Engelhard den zahlreichen Helfern sowie den Oberrarbachern und Sögtropern, die während der Bauphase ihre Kapellen für die Gottesdienste geöffnet haben.

 

Vor über zwei Jahren kamen die ersten Überlegungen zur Renovierung der Pfarrkirche auf und die Verantwortlichen kamen bald zu der Erkenntnis, dass es mit notwendigen Reparaturarbeiten nicht getan war. Vom ersten Tage an war es den Mitgliedern des Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderates wichtig, die Gemeindemitglieder in die Überlegungen mit einzubeziehen. Gestaltungsmuster wurden kreiert, verändert oder wieder verworfen. Der Meinungsbildungsprozess regte zu intensiven Gesprächen an und lockte nicht nur die treuen Kirchgänger in das Gotteshaus. Jung und Alt zeigten sich interessiert, und nahmen die Informationsveranstaltungen im Dickicht der eingerüsteten Kirche gerne an.

 

Die ersten Erwähnungen einer Kirche existieren von 1257 und der Bau erlebte eine wechselvolle Geschichte. Anfang des vergangenen Jahrhunderts wurde der Turm durch Blitzschlag zerstört und in oktogoner (achtkantiger) Form wieder aufgebaut. 1911 erfolgte mit einer Neubauplanung im neuromanischen Stil ein grundlegender Umbau. Der alte Chor aus dem 14. Jahrhundert sowie die Sakristei von 1824 blieben erhalten. Der Blick der Kirchenbesucher wird nach der neuerlichen Renovierung mehr auf den alten Chor ausgerichtet sein und die Werktags Gottesdienste werden darin zelebriert.

 

1931 fand eine neue Innenausmalung statt und Anfang der 1970er Jahre begann eine gründliche Renovierung. Die Kirche gehört in wissenschaftlicher Hinsicht zu den bemerkenswertesten Zeugnissen des Kirchenbaus im Sauerland und wurde 1989 in die Liste der Baudenkmäler eingetragen. Das markante Bauwerk stellt in städtebaulicher Hinsicht einen ortsbildprägenden Bestandteil der Ortschaft Kirchrarbach dar und ist zudem aus unterschiedlichsten Standorten der Fernsicht ausgesetzt. Für die  Bevölkerung war und ist es zudem ein wertvolles Identifikationsobjekt. Die 560 Mitglieder der Kirchengemeinde sind mit Grund stolz auf das prachtvolle Gebäude und den liebevoll gepflegten Friedhof, der in den vergangenen Jahren ebenfalls neu gestaltet wurde und inzwischen vielfältige alternative Bestattungsformen zulässt.

 

Nachdem das Inventar in den vergangenen Monaten komplett ausgelagert und aufgearbeitet wurde erscheint es zur Heiligabendmesse in neuem Glanz und teilweise an anderen Standorten. Die Maßnahmen wurden vom Erzbistum großzügig unterstützt, nachdem die Kofinanzierung durch die Gemeinde gesichert war. Der HL. Lambertus wird sich am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr über zahlreiche Gottesdienstbesucher freuen, die es sich erstmalig auf den neu gepolsterten Bänken bequem machen können. Ab dem ersten Weihnachtstag ist die Kirche täglich von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. 

 

Text: Josef Lumme

Erste Einblicke von den Renovierungsarbeiten und in die neu erstrahlte Kirche